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Geld & Zahlungen

SEPA-Lastschriftmandat ausfüllen

Mit einem SEPA-Lastschriftmandat erlauben Sie einem Zahlungsempfänger, Beträge per Lastschrift von Ihrem Konto einzuziehen, und weisen Ihre Bank an, die Lastschriften einzulösen. Ein amtliches Formular gibt es nicht; der Empfänger stellt das Mandat.

Vorlage von Ausfüllpilot – kein amtliches FormularZuletzt geprüft am 25.09.2026

Auf einen Blick

Wer braucht die Vorlage?
Zahlungspflichtige, die z. B. Miete, Vereinsbeiträge oder Rechnungen per Lastschrift begleichen, und Zahlungsempfänger (Vereine, Vermieter, Unternehmen), die Lastschriften einziehen möchten.
Wo einreichen?
Beim Zahlungsempfänger, nicht bei Ihrer Bank.
Frist
Vor der ersten Lastschrift.
Umfang
1 Seite, 15 erkannte Felder
Formularstand
Kein amtliches Formular; jeder Zahlungsempfänger stellt ein eigenes Mandat mit den Pflichtangaben aus. Die Formular-Bibliothek nutzt eine eigene Vorlage von Ausfüllpilot (Stand 09/2026) mit dem üblichen Mandatstext der Deutschen Kreditwirtschaft.

Das brauchen Sie

  • IBAN des Zahlungspflichtigen
  • Gläubiger-Identifikationsnummer des Zahlungsempfängers
  • Mandatsreferenz (vergibt der Zahlungsempfänger)

Ausfüllhilfe: Abschnitt für Abschnitt

Was in jeden Abschnitt gehört, welche Angaben verlangt werden und worauf Sie achten sollten.

Zahlungsempfänger

Name und Anschrift des Empfängers, seine Gläubiger-Identifikationsnummer und die Mandatsreferenz. Diese Angaben trägt normalerweise der Zahlungsempfänger vorab ein.

Verlangte Angaben

  • Name des Zahlungsempfängers
  • Straße und Hausnummer
  • PLZ und Ort
  • Gläubiger-Identifikationsnummer
  • Mandatsreferenz

Tipps

  • Die Mandatsreferenz vergibt der Zahlungsempfänger; sie kann auch nachträglich mitgeteilt werden.

Mandatstext und Zahlungsart

Ermächtigung an den Zahlungsempfänger, Weisung an Ihr Kreditinstitut und der Hinweis auf die Erstattung innerhalb von acht Wochen. Dazu die Wahl zwischen wiederkehrender und einmaliger Zahlung.

Verlangte Angaben

  • Zahlungsart: wiederkehrende oder einmalige Zahlung

Tipps

  • Der Mandatstext ist vorgegeben – bitte nicht umformulieren.

Zahlungspflichtige Person

Name und Anschrift des Kontoinhabers, Kreditinstitut, IBAN (BIC nur, falls verlangt), Ort, Datum und Unterschrift.

Verlangte Angaben

  • Vorname und Name des Kontoinhabers
  • Straße und Hausnummer
  • PLZ und Ort
  • Kreditinstitut
  • BIC (nur falls verlangt)
  • IBAN
  • Ort
  • Datum
  • Unterschrift

Tipps

  • Unterschreiben muss der Kontoinhaber bzw. die Kontoinhaberin.
Alle 15 erkannten Felder mit Beispielwerten (13 im Muster ausgefüllt)

So hat Ausfüllpilot die Felder dieses Formulars erkannt. Die Beispielwerte sind erfunden und stammen aus dem Muster unten.

Seite 1
FeldArtBeispiel (Muster)
Name des ZahlungsempfängersTextfeldMusterverein e. V.
Zahlungsempfänger: Straße und HausnummerTextfeldVereinsweg 3
Zahlungsempfänger: PLZ und OrtTextfeld12345 Musterstadt
Gläubiger-IdentifikationsnummerTextfeldDE98ZZZ09999999999
MandatsreferenzTextfeldMV-2026-0042
ZahlungsartAuswahlWiederkehrende Zahlung
Vorname und Name des Kontoinhabers / der KontoinhaberinTextfeldErika Mustermann
Kontoinhaber/in: Straße und HausnummerTextfeldMusterstraße 1
Kontoinhaber/in: PLZ und OrtTextfeld12345 Musterstadt
Kreditinstitut (Name)TextfeldMusterbank
BICTextfeld–
IBANTextfeldDE00 0000 0000 0000 0000 00
OrtTextfeldMusterstadt
DatumTextfeld25.09.2026
Unterschrift des Kontoinhabers / der KontoinhaberinUnterschrift–

Muster: So sieht die ausgefüllte Vorlage aus

Ausgefüllt von der Ausfüll-Engine mit erfundenen Beispieldaten und mit „MUSTER“ gekennzeichnet – nicht einreichen.
Muster: ausgefüllter SEPA-Lastschriftmandat, Seite 1, mit erfundenen Beispieldaten
Seite 1 · Muster mit erfundenen Beispieldaten – nicht einreichen

Fülltest bestanden am 25.09.2026: 13 Beispielwerte, 15 erkannte Felder.

Häufige Fehler

  1. Nicht der Kontoinhaber unterschreibt.
  2. IBAN unvollständig oder mit Zahlendreher.
  3. Mandat an die eigene Bank geschickt statt an den Zahlungsempfänger.
  4. Mandatstext umformuliert oder den Hinweis auf die Erstattungsfrist weggelassen.
  5. Bei Unternehmen die Basislastschrift mit der Firmenlastschrift verwechselt, für die ein anderer Mandatstext gilt.

Wohin mit dem ausgefüllten Dokument?

Wo
Beim Zahlungsempfänger, nicht bei Ihrer Bank.
Wie
Unterschrieben auf Papier oder – wo der Empfänger es anbietet – elektronisch.
Frist
Vor der ersten Lastschrift.

Ausfüllpilot übermittelt nichts an Behörden. Nach dem Ausfüllen laden Sie das PDF herunter und reichen es selbst ein – eine Übersicht über Fristen bei Anträgen gibt der Ratgeber Fristen.

Häufige Fragen

Kann ich eine Lastschrift zurückgeben?

Bei einer autorisierten SEPA-Basislastschrift können Sie innerhalb von acht Wochen ab dem Belastungsdatum die Erstattung verlangen (§ 675x BGB). Für nicht autorisierte Lastschriften gilt eine Frist von 13 Monaten (§ 676b BGB). Die Einzelheiten regeln die Bedingungen Ihres Kreditinstituts.

Quelle: § 675x BGB – Erstattungsanspruch bei autorisierten Zahlungsvorgängen · § 676b BGB – Anzeige nicht autorisierter Zahlungsvorgänge

Gibt es ein offizielles Formular?

Nein. Der Zahlungsempfänger stellt das Mandat mit den vorgeschriebenen Angaben bereit. Die Vorlage von Ausfüllpilot enthält den üblichen Mandatstext der Deutschen Kreditwirtschaft.

[ungeprüft]

Woher bekommt ein Verein oder Vermieter eine Gläubiger-ID?

In Deutschland vergibt die Deutsche Bundesbank die Gläubiger-Identifikationsnummer auf Antrag.

[ungeprüft]

Muss ich das Mandat an meine Bank schicken?

Nein. Das unterschriebene Mandat erhält der Zahlungsempfänger; er bewahrt es auf. Ihre Bank löst die Lastschriften aufgrund der Weisung im Mandat ein.

[ungeprüft]

Quellen

  1. § 675x BGB – Erstattungsanspruch bei autorisierten Zahlungsvorgängen[ungeprüft]
  2. § 676b BGB – Anzeige nicht autorisierter Zahlungsvorgänge[ungeprüft]
  3. European Payments Council – SEPA Direct Debit Core Rulebook[ungeprüft]

Grundlage der Vorlage: Mandatstext der Deutschen Kreditwirtschaft für die SEPA-Basislastschrift; § 675x BGB (Erstattung autorisierter Lastschriften innerhalb von acht Wochen); § 676b BGB (nicht autorisierte Zahlungsvorgänge: 13 Monate). Stand der Vorlage: 09/2026.

Was noch nicht geprüft ist (3)
  • [ungeprüft] Die Gesetzestexte (§§ 675x, 676b BGB) und das EPC-Regelwerk konnten in dieser Umgebung nicht abgerufen werden; Fristen und Mandatstext stammen aus Fachwissen und sind vor der Freigabe am Primärtext zu prüfen.
  • [ungeprüft] Vergabe der Gläubiger-ID durch die Deutsche Bundesbank: Quelle (Bundesbank-Seite) noch nicht verlinkt.
  • [ungeprüft] Antwort „Mandat nicht an die Bank schicken“ und der Hinweis zur Vorabankündigung im Formular: Quelle (Regelwerk bzw. Bankbedingungen) noch nicht verlinkt.

Diese Vorlage ist kein amtliches Formular. Ausfüllpilot ist ein unabhängiger Dienst. Wir leisten keine Rechts- oder Steuerberatung. Von der KI vorgeschlagene Angaben sind gekennzeichnet KI – bitte prüfen Sie alle Angaben vor dem Absenden.

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